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Kunstvermittlung in Transformation

Eine Arbeitstagung zur Vermittlung als Forschung und Veränderung von Institutionen und Verhältnissen

am 9. und 10. März 2012 im Kunstmuseum Luzern

Das Projekt Kunstvermittlung in Transformation (KiT) hatte das Ziel, Perspektiven für die Entwicklung und Erforschung der institutionellen Kunstvermittlung zu erarbeiten. Die Ergebnisse aus den fünf Teilprojekten sollen in dieser Tagung dem Berufsfeld vorgestellt werden und als Grundlage der Diskussion und Weiterentwicklung dienen.
Mit gezielt eingeladenen Expertinnen und Experten bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den KiT-Forschungsgruppen Fragestellungen, die sich während des Projektes ergeben haben. Die Ergebnisse des Projektes werden so in den internationalen Kontext des Berufs- und Forschungsfeldes eingespiesen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Kernfragen sind erstens die Transformation von Kunstvermittlung durch Forschungsvorhaben, besonders hinsichtlich der Entwicklung von Freiräumen und eines Verständnisses für vermittlerisches Arbeiten in Ausstellungsinstitutionen.
Zum zweiten rückt der Bezug zwischen Theorie und Praxis in den Fokus, insbesondere Fragen zur Anwendung von Theorien und Verfahren aus unterschiedlichen Forschungsbereichen und Disziplinen in der (und durch die) Kunstvermittlung, sowie die Wechselwirkungen zwischen «reflektierter» Praxis und «praktischer» Theorie, wie sie vom handlungsleitenden Modell der Aktionsforschung vorgeschlagen werden.
Auf Basis dieser Fragen sollen die Potenziale der Verbindung der Arbeitsweisen von Vermittlung und kooperativer Forschung in Institutionen untersucht werden. Weiterhin soll die Bedeutung der Erkenntnisse für Forschung und Lehre an den Schweizer Kunsthochschulen reflektiert werden.
Die Ausgangslage in der Praxis lässt sich wie folgt charakterisieren: Nach wie vor bildet eine forschende Haltung und Raum für Reflexion im Alltag der Kunstvermittlung an Museen eine Ausnahme. Wäh­rend erste Museen in Grossbritannien die For­schung in der Vermittlung bereits in ihre personellen Strukturen integriert haben und Forschungspro­jekte unter Beteiligung von Laien und Expertinnen auch auf anderen Gebieten selbstverständlich statt­ finden, ist die Situation im institutionellen Kontext – vor allem der hiesigen Kunstmuseen – weiterhin zurückhaltend bis prekär. Für eine zeitgemässe Weiterentwicklung dieser Organisationen erscheinen jedoch gerade Projekte, wie sie im Rahmen von Kunstvermittlung in Transformation (KiT) stattgefunden haben, wegweisend, indem sie gegebene Struktu­ren und Arbeitsweisen hinterfragen und Ausblicke in weiterführende Praxen aus anderen Disziplinen eröffnen.
Schweizer Kunsthochschulen leisten derzeit viel Entwicklungsarbeit, besonders im Bereich der künst­lerischen Forschung und in Vorhaben mit inter-­ und transdisziplinärer Ausrichtung. Das Forschungs-­ und Aktionsfeld Kunstvermittlung könnte hierin in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen, insofern es beide Kriterien, das Künstlerische wie das Inter­ disziplinäre, beinhaltet. Im Modellprojekt Kunstvermittlung in Transformation stellten wir die Notwen­digkeit von Praxis ins Zentrum. In Kooperationen zwischen Hochschulen und Museen wurden Pro­jekte entwickelt, die Forschung und vermittelnde Praktiken verbanden und auf der Zusammenarbeit in heterogenen Gruppen von Forschenden aus ver­schiedenen Disziplinen, langjährig Erfahrenen und Berufsanfängerinnen und ­-anfängern, basierten.
Ziel der wissenschaftlichen Tagung ist damit auch das Zusammenführen bisher weitgehend getrennt agierender und denkender Arbeitsfelder. Die bei KiT als Modell entstandene Forschungs-­ und Praxis­gemeinschaft soll auf der Tagung geteilt und er­weitert werden.

Tagungsprogramm

Freitag, 9. März

9.00 Ankunft im KKL Luzern
9.30 Begrüssung und Einführung
10.00 – 11.30 Revue: 5 mal 15 Minuten, Vorstel­lung der Fragestellungen, die in den Workshops vertieft werden
11.30 – 12.00 Postersession: Nachfragen zu den Projektteilen von Kunstvermittlung in Transformation
Mittagspause
13.00 – 14.30 Workshop1–3
Kaffeepause
15.00 – 16.30 Workshop 1 – 3, Fortsetzung
16.30–17.00 Ergebnisse aus den Workshops, Austausch
Pause
18.00 – 19.30 Vortrag «Kunstvermittlung nach der Institutionskritik» (Carmen Mörsch)
19.30 – 21.00 Keynote-Vortrag «What, no audience? The end of audiences as legitimators of cultural power in the art museum» (David Dibosa)
21.00 Buchpräsentation & Apéro Kunstvermittlung in Transformation

Samstag, 10.März

9.00 – 10.30 Workshop 4–6
Kaffeepause
11.00 – 12.30 Workshop 4 – 6 Fortsetzung
Mittagspause
13.30 – 15.00 Abschlussdiskussion
Information zur Gründung des Swiss Art Eduaction Research Network SAERN und der Aufschaltung der Website www.saern.ch (Barbara Bader, HKB)

Informationen zu den Workshops und Vorträgen

Workshop 1
Freitag, 13.00–16.30
Suchbewegungen zwischen Sprache, Werk und Raum
Was können Performance auf der einen und eine anschaulich orientierte Kunstgeschichte auf der anderen Seite in die Kunstvermittlung einbringen? Wie kann eine Forschung aussehen, die auf diese Potenziale fokussiert? Die Forschungsgruppe Basel wird mit den Teilnehmenden Stationen des Pro­jektes aufgreifen und vor Ort in der Ausstellung des Kunstmuseums Luzern erproben und diskutieren. Die Co­Referentin beleuchtet aus ihrer Aussenpers­pektive den Forschungsmodus des Projektes.
Beate Florenz, HGK/FHNW, Heinrich Lüber, ZHdK; Co-Referentin: Flavia Caviezel, HGK/FHNW

Workshop 2
Freitag, 13.00–16.30
Aktionsforschung in der Vermittlung: Ansätze zur Transformation von Praxis und Institutionen
Wie kann Aktionsforschung dazu beitragen, Kulturinstitutionen und ihre Vermittlungspraxis hin zu einer kritischen, verantwortlichen Positionierung in der Gesellschaft weiterzuentwickeln? Im Work­shop wird das Forschungsteam Zürich entlang der Erfahrungen in KiT Möglichkeiten und Proble­matiken von Aktionsforschungsansätzen zur Diskus­sion stellen. Dieser Problemaufriss bietet die Grund­ lage, um in Arbeitsgruppen Modelle des handelnden Forschens und forschenden Handelns für das spe­zifische Setting der Kunstvermittlung weiterzuent­wickeln.
Bernadett Settele, ZHdK, Nora Landkammer, ZHdK, Emilio Paroni, ZHdK; Co-Referentin: Karin Schneider, Wien

Workshop 3
Freitag, 13.00–16.30
Barcamp: «Horizontalität» & «Zusammenarbeit»
microsillons schlagen einen Workshop in Form eines «Barcamp»* vor. Darin sollen gemeinsam mit Mitgliedern des Clusters Critical Practice (London) neue Modelle für eine kreative Praxis entwickelt, über die Begriffe «Horizontalität» und «Zusammen­arbeit» nachgedacht werden. Die spezifische Struk­tur eines Barcamp erlaubt es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich diesen Fragen auf einer Meta­Ebene zu stellen und sie zugleich auf eine sehr direkte Art in die Praxis umzusetzen.
microsillons, Genf; mit: Critical Practice, London; Workshop-Sprache: Englisch

*Ein Barcamp ist eine Art offene Tagung, die häufig die Form offener Workshop­Veranstaltungen annimmt, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Beginn selbst entwickelt und im weiteren Verlauf ausge­ staltet werden. Auf diese Weise können alle auf die eine oder andere Art etwas zum Barcamp beitragen. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion. Sie können manchmal unmittelbar konkrete Ergebnisse vorweisen.

Workshop 4
Samstag, 9.00–12.30
Rollenverständnis in hybriden Praxisfeldern zwischen Kunst und Vermittlung
Der Fokus unseres Workshops liegt auf den sich transformierenden Rollenbildern von Künstlerinnen und Vermittlern und der Möglichkeit des wechsel­seitigen Transfers von Praktiken und Verfahren zwischen den verschiedenen Tätigkeitsbereichen: Welche Wissensformen und Erfahrungen werden dabei zusammen gedacht? Was können künstlerische und vermittlerische Ansätze von einander lernen und welche Strategien lassen sich daraus entwickeln? Welche feldspezifischen Logiken können dadurch durchkreuzt werden? Wer transformiert dabei was, warum und wohin? Und ist das immer gut? Es geht darum, die eigene Rolle an der Schnittstelle einer Kunst­ und Vermittlungspraxis zu beleuchten und zu hinterfragen. Dabei soll die Tätigkeit in den jeweiligen Praxisfeldern im Mittelpunkt stehen. Grundlage der Diskussion ist die Erfahrung der Teilnehmenden.
Jacqueline Baum, HKB, Ursula Jakob, HKB; Co-Referentin: Nora Sternfeld, Wien

Workshop 5
Samstag, 9.00–12.30
Feldforschend Kunst vermitteln
Methoden der Feldforschung finden Anwendung in der bildenden Kunst, der Kunstvermittlung und in qualitativer Forschung. An dieser Schnittstelle wurde im Luzerner Teilprojekt mit teilnehmender Beobachtung, fotografischen Dokumentationen, Forschungstagebüchern und Beschreibungen von Wahrnehmungen aus verschiedenen Perspektiven gearbeitet. Der Workshop gibt Einblick in das Mate­rial und die forschende Praxis. In praktischen Übungen wollen wir die Methoden auf das aktuelle Feld im Kunstmuseum Luzern anwenden.
Susanne Kudorfer, Kunstmuseum Luzern, Christoph Lang, HSLU D&K; Co-Referentin: Christine Heil, Mainz

Workshop 6
Samstag, 9.00–12.30
Entwicklung von Forschungs- bzw. Vermittlungsstrategien zu Kateřina Šedás Einzelausstellung im Kunstmuseum Luzern
Kateřina Šedás arbeitet als Künstlerin mit Men­schen und sozialen Prozessen. Ihr Interesse gilt Vorurteilen, Konflikten und Grenzziehungen, Iden­titätsfindung und Gemeinschaft. Šedás Werk ist charakteristisch für eine Gegenwartskunst, die mit Mitteln arbeitet, die wir auch aus sozialwissen­schaftlichem oder therapeutischem Arbeiten kennen. Das Kunstmuseum Luzern zeigt die erste Über­sichtsausstellung der Künstlerin. Welche Möglich­keiten eröffnen sich damit für die Kunstvermittlung?
Ute Marxreiter, München

Vortrag 1
Freitag, 18.00–19.30
Kunstvermittlung nach der Institutionskritik
Der Beitrag reflektiert die Ansprüche und das Erreichte im Rahmen des Forschungsprojektes Kunstvermittlung in Transformation und befragt die Möglichkeiten einer Kunstvermittlungspraxis, die sich als kritisch und Verhältnisse verändernd begreift. Kann Forschung Kunstvermittlung verän­dern – und kann Kunstvermittlung (nicht nur) Forschung verändern?
Carmen Mörsch, ZHdK

Vortrag 2
Freitag, 19.30–21.00; in english
What, no audience? The end of audiences as legitimators of cultural power in the art museum.
How can we re-­think the role of audiences in the democratisation of cultural institutions? In this talk, Dr. David Dibosa argues against the prevailing role of national art institutions as places where cultural value is reified and cultural power is rendered increasingly technocratic. In its place, Dibosa looks at recent research in the British context. He dis­ cusses the work emerging from the Tate Encounters Project, asking if we can find a model in which audiences no longer act as cultural consumers but instead take up space as acknowledged producers of cultural value.
David Dibosa, University of the Arts London

Anmeldung:

Anmeldung für die Workshops bis 10. Februar 2012 an: simone.etter@fhnw.ch
Download Anmeldeformular Unkostenbeitrag mit Bewirtung 60 CHF, ermässigte Plätze für Studierende 40 CHF

Tagungsprogramm als PDF

Kooperationen mit der Pädagogischen Hochschule Luzern (PHZ)


Ausbildungsmodul S1: Kunst und Schule (Fachbereich Bild + Kunst)
Kunst des 21. Jahrhunderts im S1 Fachunterricht
Dozentin: Beatrice Schwarz

Studierende des achten Semesters S1 wählen aus der Ausstellung “Referenz und Neigung” im Kunstmuseum Luzern einzelne Werkbeispiele des 21. Jahrhunderts aus und erarbeiten zu zweit ein fachdidaktisches Dossier praxisnaher Lernangebote für den Zielstufenunterricht S1. Unterstützt werden die Projekttandems von Susanne Kudorfer im Rahmen des Projektraum Kunstvermittlung vor Ort  im Kunstmuseum und von Beatrice Schwarz, im Rahmen der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Ausbildung an der PHZ Luzern.

Projektbeschreibung

Kunstbegegnungen Basisstufe
Dozentin: Sylvia König (PHZ)
Susanne Kudorfer und Brigit Kämpfen-Klapproth (KunstmuseumLuzern)

Studierende erarbeiten sich in der Ausstellung “Referenz und Neigung” und im Projektraum Kunstvermittlung gemeinsam mit Kindern einer Basisstufen-Klasse Arbeitsweisen zu exemplarischen Werken der Gegenwartskunst.

Projektbeschreibung

Interesse an einer Projektpartnerschaft?


Wir sind neugierig auf Ihre Sichtweisen und möchten im Projektraum Kunstvermittlung Forschungswege, Darstellungsformen und ein Speichersystem für Ansichten zu Kunstwerken des 21.Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseums Luzern entwickeln.  Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: kunstvermittlung@kunstmuseumluzern.ch

Kultur und kulturelle Vermittlung

Kooperation mit der Hochschule Luzern Soziale Arbeit
Modul 205: Kultur und kulturelle Vermittlung
Dozent: Reto Stäheli

In diesem Modul orientieren sich die Studierenden an Leitfragen wie: Wer definiert Kultur? Welche Bedeutung haben kulturelle Ausdrucksformen? Wie können Zugänge zu Kunst und Kultur für breite Kreise erschlossen werden? Warum ist Kulturarbeit Teil der gesellschaftlichen Entwicklung? Wie entwickelt sich Kultur in einer ländlichen beziehungsweise urbanen Region und welche Formen kommen darin zum Ausdruck?

Im Projektraum Kunstvermittlung werden die StudentInnen mit unserm Team (Susanne Kudorfer, Gioia DalMolin) und der Gruppe what> (Rika Colpaert und Herman Labro) aus Brüssel arbeiten.

Texte von what>
stories_from_what
what_to_be_continued

Kontakt:  De Kunstbank

Texte zu what>
Carmen Mörsch: De Kunstbank, 2003
Mörsch_Der_Wechsel_der_Vokabulare
Sturm_Gilles_Deleuze_und_what

Infos zum Master Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern

Stadtbild mit Löchern: Das verschwundene Luzern – eine historische Recherche

Kooperation mit der Uni Luzern, Historisches Seminar
Forschungsseminar der Uni Luzern (Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Prof. Dr. Valentin Groebner

Wasserturm, Jesuitenkirche, Kapellbrücke (brandneu): In der Selbstdarstellung und im Stadtmarketing Luzerns steht sein “einzigartiges historisches Stadtbild” im Mittelpunkt. Die aktuellen Debatten um die Rekonstruktion barocker Brückenbilder und um mögliche Standorte für ein neues Musiktheater haben allerdings deutlich gemacht, dass nicht alles Historische immer schon dagewesen ist – im Gegenteil. Stadtbilder sind offenbar immer auch Bilder in den Köpfen, samt den dazugehörigen Brettern davor.

Das ist der Ausgangspunkt des Forschungsseminars. Wie historisch ist das gegenwärtig sichtbare Stadtbild an der Reuss und am See eigentlich? In einer Reihe von Recherchen wird sich das Seminar verschwundenen Bauwerken und ihrer Geschichte widmen. Hertensteinhaus, Hofbrücke und Balthasarhaus sind wie das Meyer’sche Diorama, der Zeppelinflughafen, das Inseliquartier oder das Kunst- und Kongresshaus samt Vorläuferbau heute unsichtbar. Sie sind gewissermassen Löcher und bezeichnende blinde Flecken der Stadtgeschichte, weil sie jeweils verschiedene Inszenierungen und Entwicklungsschübe markieren: Luzern historisch als Boomtown, Puppenstube oder Disneyland.

Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Luzern (Susanne Kudorfer, Gioia Dal Molin) statt; im Anschluss ist eine Präsentation der Semesterarbeiten im Projektraum des Kunstmuseums geplant.

Einführende Literatur:

Stanislaus von Moos: “Nicht Disneyland”. Luzern zwischen Vandalismus, Wiedergutmachung und special effects, in: Ders., Nicht Disneyland. Über Modernität und Nostalgie, Zürich 2004.

Link zum Historischen Seminar der Universität Luzern

Studentenfutter

“Studentenfutter” ist eine Einladung des Kunstmuseums Luzern an  Studierende aller Fachrichtungen. Zu verschiedenen Ausstellungen innerhalb eines Studienjahres erarbeitet und realisiert das Team  bestehend aus StudentInnen der Hochschule Luzern Design & Kunst und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Kunstmuseums Luzern in Zusammenarbeit mit Kuratoren und Kunstvermittlerinnen Formate der Kunstvermittlung für Studierende.

Das Studentenfutterteam:
StudentInnen der Hochschule Luzern – Design und Kunst: Ladina  Gerber, Patrick Bussmann, Selina Froelicher, Barbara Scola-Reichling, Regula Danuser in Zusammenarbeit mit Gioia Dal Molin (Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kunstmuseums Luzern). Kontakt

Termine: Do, 18.3. , Mi, 24.3. und Di, 30.3., jeweils um 17.30 Uhr

Forschungsmodul “Kunst + Vermittlung”

Forschungsmodul im Master of Fine Arts (MAPS/MAT) Verantwortlich: Christoph Lang

Das Forschungsmodul ist ein Unterrichtsgefäss, das den Masterstudierenden einen Einblick in eines der laufenden Forschungsprojekte gibt. Im Frühlingssemster 2010 wird das Forschungsprojekt “Kunstvermittlung in Transformation” thematisiert. Verschiedene Teilprojekte untersuchen auf nationaler Ebene Aspekte und Fragestellungen aktueller Kunstvermittlung. Die Hochschule Luzern, D&K untersucht gemeinsam mit dem Kunstmuseum Luzern räumliche und dialogische Möglichkeiten der Kunstvermittlung. Zu diesem Zweck wird für die Dauer der Sammlungsausstellung “Referenz und Neigung” der “Projektraum Kunstvermittlung” betrieben, von dem ausgehend verschiedene Projekte und Vermittlungsformate formuliert und erprobt werden. Die Studierenden vertiefen sich in die Thematik des Forschungsprojektes und machen sich mit den angewandten Forschungsmethoden bekannt. Sie werden zudem eigene Vermittlungsangebote entwickeln, diskutieren und ausprobieren. Im Rahmen des Moduls werden zusätzlich eingeladene Künstler und Referenten spezifische Positionen der Kunstvermittlung praktisch und theoretisch beleuchten.

Eingeladene Künstler und Referenten: Prof. Peter Radelfinger, Künstler und Dozent Zürcher Hochschule der Künste Christian Ratti, Künstler Prof. Michael Lingner, Professor für Kunst-Wissenschaften Hochschule für Bildende Kunst Hamburg

Download PDF zum Forschungsprojekt “Kunstvermittlung in Transformation”